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Lernen anders denken
Individuelle Lernwege für Kinder und Jugendliche mit LRS, Legasthenie und besonderen Herausforderungen beim Lernen.
Manche Kinder lernen anders. Sie brauchen mehr Zeit. Andere Erklärungen. Bilder statt langer Texte. Bewegung statt stilles Wiederholen. Struktur statt noch mehr Übungsblätter.
Und manchmal brauchen sie vor allem eines:
Das Gefühl, dass mit ihnen und ihrem Denken alles in Ordnung ist.
Bei LRS München geht es deshalb nicht darum, ein Kind an eine bestimmte Lernmethode anzupassen.
Wir finden gemeinsam heraus, welcher Lernweg zu ihrem Kind passt.
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Wenn Lernen plötzlich wieder funktionieren darf
Viele Kinder, die zu mir kommen, haben schon einiges hinter sich.
Sie haben geübt, wiederholt, Förderunterricht besucht und trotzdem erleben sie immer wieder:
„Ich kann das einfach nicht.“
Dabei steckt hinter Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben häufig viel mehr als mangelndes Üben.
Jedes Kind bringt andere Stärken, Erfahrungen und Lernwege mit. Deshalb verbinde ich bei meiner Arbeit LRS-Förderung mit Erkenntnissen aus Psychologie und Pädagogik sowie meiner Erfahrung als Lehrkraft am Gymnasium und betroffener Mutter.
Dabei arbeiten wir unter anderem mit:
* visuellen und multisensorischen Lernstrategien
* Bewegung und Rhythmus
* klaren Strukturen und verständlichen Regeln
* individuellen Merkhilfen
* Konzentrations- und Lernstrategien
* spielerischem Wiederholen
* Strategien für den schulischen Alltag
Und mindestens genauso wichtig:
Wir schauen auf das, was ein Kind bereits kann – nicht nur auf seine Fehler.
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Wer hinter LRS München steht
Mein Name ist Eva Prüsener,
Kinder beim Lernen nur auf ihre Fehler zu reduzieren, war für mich noch nie der richtige Weg.
Mich interessiert vielmehr:
Warum funktioniert etwas gerade nicht – und welchen anderen Weg können wir ausprobieren?
Mein Studium der Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, meine Ausbildung und Erfahrung im Bereich LRS sowie meine Tätigkeit als Lehrkraft am Gymnasium ermöglichen mir dabei unterschiedliche Perspektiven.
Durch meine Arbeit in der Schule kenne ich auch die Anforderungen, die Kinder und Jugendliche täglich bewältigen müssen.
Ich weiß, wie schnell ein Kind trotz guter Ideen und großen Wissens an Rechtschreibung, Lesegeschwindigkeit, Zeitdruck oder der Organisation an einer Schulaufgabe scheitern kann. Deshalb möchte ich Kindern nicht nur Regeln vermitteln.
Ich möchte ihnen Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie zunehmend selbstständiger lernen können.
Lernen beginnt für mich mit Verstehen.
Ich begleite Kinder und Jugendliche mit LRS und Lernschwierigkeiten – und dabei interessiert mich nicht nur, wo ein Kind Fehler macht, sondern vor allem, warum etwas noch nicht funktioniert und welcher andere Weg helfen könnte.
Denn Kinder lernen unterschiedlich. Was für das eine Kind nach zweimaligem Erklären selbstverständlich ist, bleibt für ein anderes trotz zehnfacher Wiederholung schwer verständlich. Das bedeutet nicht automatisch, dass dieses Kind weniger kann. Vielleicht braucht es einfach einen anderen Zugang.
Genau diesen Zugang möchte ich gemeinsam mit dem Kind finden.
Psychologie trifft Schule und Lernpraxis
Mein beruflicher Weg verbindet verschiedene Bereiche, die heute in meine Arbeit bei LRS München einfließen. Ich habe Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert und mit dem Bachelor of Science abgeschlossen. Darüber hinaus habe ich mich im Bereich LRS weitergebildet und arbeite seit vielen Jahren mit Kindern und Jugendlichen, die beim Lesen, Schreiben oder Lernen besondere Unterstützung benötigen. Ein weiterer wichtiger Teil meiner Erfahrung ist meine Tätigkeit als Lehrkraft an einem Gymnasium. Dadurch kenne ich nicht nur die Perspektive der Lernförderung, sondern auch den schulischen Alltag:
Zeitdruck in Schulaufgaben, umfangreiche Lerninhalte, Fremdsprachen, Hausaufgaben, Leistungsanforderungen – und die Schwierigkeit, mit einer LRS das eigene Wissen auf Papier zu bringen.
Gerade diese Verbindung ist mir wichtig:
Ich kenne die Anforderungen der Schule – und gleichzeitig sehe ich das Kind hinter der schulischen Leistung.


LRS kenne ich auch als Mutter
LRS ist für mich nicht nur ein berufliches Thema. Ich bin selbst Mutter von drei Kindern und kenne die Herausforderungen einer Legasthenie auch aus unserem eigenen Familienalltag. Unsere dritte Tochter hat eine kombinierte Lese-Rechtschreibstörung.
Die Sorge um das eigene Kind. Die Hausaufgaben, die plötzlich viel länger dauern als geplant. Den Frust, wenn trotz intensiven Übens wieder Fehler entstehen. Die Gespräche mit der Schule. Und die Frage, die sich vermutlich viele Eltern irgendwann stellen:
„Wie kann ich meinem Kind helfen, ohne dass Lernen unser Familienleben bestimmt?“
Diese Erfahrung hat meinen Blick auf LRS noch einmal verändert. Denn als Mutter weiß ich, dass hinter einer schlechten Note häufig viel mehr steckt: Anstrengung, Enttäuschung, manchmal Tränen – aber auch unglaublich viel Durchhaltevermögen.
Und ich weiß, wie wichtig es ist, dass ein Kind trotz seiner Schwierigkeiten immer wieder erlebt:
„Ich kann etwas. Ich bin nicht meine LRS.“
Deshalb möchte ich nicht nur Kindern Strategien vermitteln. Mir ist ebenso wichtig, Eltern Orientierung zu geben und etwas von dem Druck herauszunehmen, der sich rund um Schule und Lernen entwickeln kann.
Manche Kinder haben zu diesem Zeitpunkt bereits jahrelang erlebt, dass andere schneller lesen, weniger Rechtschreibfehler machen oder für eine Schulaufgabe scheinbar viel weniger lernen müssen.
Genau dort möchte ich etwas verändern. Natürlich üben wir Rechtschreibung, Lesen und Lernstrategien.
Aber mindestens genauso wichtig ist mir, dass ein Kind versteht:
Eine Schwierigkeit in einem bestimmten Bereich sagt nichts darüber aus, wie intelligent, kreativ oder wertvoll ein Mensch ist.
Nicht jedes Kind lernt auf dieselbe Weise
Deshalb arbeite ich nicht nach dem Prinzip:
Eine Methode muss für alle funktionieren. Wir probieren aus. Wir arbeiten mit Bildern, Bewegung, Sprache, Rhythmus, Geschichten, Strukturen und unterschiedlichen Merkhilfen. Wir zerlegen schwierige Inhalte in verständliche Schritte.
Und wir schauen gemeinsam:
Was hilft genau ihrem Kind?
Manchmal entsteht dabei eine Strategie, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint. Wenn das Kind dadurch etwas versteht, sich merken und später selbstständig anwenden kann, haben wir unser Ziel erreicht.
Das Ziel ist nicht, dass ein Kind dauerhaft jemanden neben sich braucht, der ihm sagt, wie es lernen soll.
Das Ziel ist: „Ich weiß, wie ich mir selbst helfen kann.“
Erfahrung mit Menschen
Neben meiner pädagogischen Arbeit bin ich seit vielen Jahren im Gesundheitswesen tätig und arbeite als Fachkrankenschwester im Bereich Onkologie und Palliative Care. Diese Tätigkeit ist fachlich ein ganz anderer Bereich und trotzdem hat sie meine Arbeit mit Menschen sehr geprägt.
Zuhören. Genau hinschauen. Ängste ernst nehmen. Vertrauen aufbauen.
Und einen Menschen nicht auf ein Problem oder eine Diagnose reduzieren. Diese Haltung nehme ich auch in meine Arbeit mit Kindern und Familien mit.
Warum „Starkhirndenker“?
Ich mag diesen Begriff, weil er den Blick verändert. Ein Kind soll sich nicht darüber definieren müssen, was ihm schwerfällt. Starkhirndenker ist deshalb keine Diagnose und keine wissenschaftliche Einteilung. Es ist meine liebevolle Bezeichnung für Kinder, die manchmal andere Wege brauchen, um ans Ziel zu kommen.
Kinder, die ausprobieren dürfen. Die Fragen stellen dürfen. Die Fehler machen dürfen.
Und die entdecken sollen:
Mein Kopf kann unglaublich viel – ich muss nur herausfinden, wie er am besten lernt.
Was mir bei meiner Arbeit wichtig ist
Kleine Gruppen.
Damit jedes Kind gesehen wird.
Individuelle Strategien.
Weil nicht jede Methode zu jedem Kind passt.
Fachlichkeit.
Weil gute Förderung mehr braucht als schöne Lernspiele.
Humor und Leichtigkeit.
Weil Lernen leichter wird, wenn die Angst vor Fehlern kleiner wird.
Selbstständigkeit.
Weil Kinder ihre Strategien irgendwann ohne mich anwenden sollen.
Und vor allem:
Das Kind kommt vor der Rechtschreibung.
Vielleicht lernen wir uns bald kennen.
Ob ein 6-Tage-LRS-Intensivkurs, ein Starkhirndenker-Workshop oder eine andere Form der Unterstützung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Kind ab.
Deshalb dürfen wir zunächst gemeinsam schauen, was Ihr Kind braucht.
→ Meine Angebote entdecken
→ Kontakt aufnehmen
Eva Prüsener
B.Sc. Psychologie (LMU München)
LRS-Förderung · Lehrkraft am Gymnasium · individuelle Lernbegleitung
Stark im Kopf. Stark beim Lernen.
LRS darf ernst genommen werden, aber sie muss nicht bestimmen, wie ein Kind über sich selbst denkt. Ein Kind, das beim Schreiben Schwierigkeiten hat, kann gleichzeitig unglaublich kreativ sein.Ein langsamer Leser kann komplizierte Zusammenhänge hervorragend verstehen. Und ein Kind, das sich Vokabeln auf herkömmliche Weise kaum merken kann, braucht vielleicht einfach eine andere Strategie.
Genau dort setzen wir an.
Wir suchen nicht nach dem perfekten Kind für eine Lernmethode.
Wir suchen nach der passenden Lernmethode für das Kind.
Sie möchten herausfinden, was zu Ihrem Kind passt?
Vielleicht ist ein Intensivkurs sinnvoll.
Vielleicht reicht ein einzelner Starkhirndenker-Workshop.
Und vielleicht sollten wir zunächst einfach miteinander sprechen.
In einem ersten Gespräch können wir gemeinsam schauen, wo Ihr Kind gerade steht und welche Unterstützung sinnvoll sein könnte.
Eltern gehören dazu
Vor dem Kurs besprechen wir gemeinsam, wo Ihr Kind steht und welche Schwierigkeiten besonders belasten.
Nach dem Kurs erhalten Sie eine Rückmeldung darüber, welche Strategien sich bewährt haben und wie Sie Ihr Kind zuhause sinnvoll unterstützen können – ohne dass der Familienalltag zur täglichen Förderstunde wird.
Was mir wichtig ist
Ich verspreche nicht, dass eine LRS nach sechs Tagen verschwunden ist.
Aber sechs intensive Tage können einen wichtigen Anfang schaffen:
Verstehen. Erfolg erleben. Strategien entwickeln. Selbstständiger werden
Timetable
Nehmen Sie Kontakt für ein unverbindliches Beratungsgespräch auf
Ich freue mich auf eure Anfragen und melde mich schnellstmöglich zurück!
Eure Eva Prüsener / LRS München